Glossar

Als Experte helfen wir Ihnen auch einige Begriffe aus der Telekommunkations-Welt zu verstehen:

 

3G Mobilfunkstandard der dritten Generation. Mit UMTS/HSPA sind deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 42,2 Mbit/s) möglich als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard.
4G 4G bezeichnet die vierte Mobilfunkgeneration (kurz 4G): Long Term Evolution.
5G Der Mobilfunk-Standard 5G soll ab 2020 eingeführt werden. Ist LTE komplett ausgebaut, beträgt die Datenrate ein Gigabit pro Sekunde.
ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line ermöglicht anhand einer asymmetrischen Übertragungsmethode die Datenübertragung mit hohen Geschwindigkeiten über herkömmliche Telefonleitungen (Kupferdoppeladern). ADSL eignet sich besonders gut für den Internetzugang, bei dem der Teilnehmer große Datenmengen aus dem Netz abruft, jedoch vergleichsweise geringe Mengen zurücksendet.
Android
Griechisch androides – „menschenähnlich“: ein Betriebssystem, das in vielen aktuellen Smartphones mit Ausnahme des Apple iPhone und des Windows Phone zur Anwendung kommt. Es ist seit 2007 unter der Federführung von Google entwickelt worden.
App App ist die Kurzform für Applikation. Dabei handelt es sich um Anwendungsprogramme, die man auf einem mobilen Endgerät (Smartphone oder Tablet) nutzen kann. Man kann sie sich aus einem App-Store auf das Gerät runterladen.
Bandbreite Bezeichnet die Übertragungsleistung eines Leitungssystems und wird in BIT /s, bzw. in MBit /s angegeben. Ausreichende Bandbreite ist die Voraussetzung für reibungslose Datenkommunikation.
Basisgrenzwert Gibt den maximal zulässigen Wert an, mit dem elektromagnetische Felder auf den Menschen einwirken dürfen. Der Basisgrenzwert wird in der „Spezifischen Absorptionsrate“ (SAR) ausgedrückt. Da er in der Praxis nur schwer messbar ist, werden abgeleitete Grenzwerte bevorzugt. Um auch den Schutz besonders sensibler Menschen zu berücksichtigen, sind im Basisgrenzwert Sicherheitszuschläge enthalten.
Basisstation Sende- und Empfangsanlage für den Mobilfunk, die ein begrenztes Gebiet (Funkzelle) versorgt.
Big Data Als Big Data werden besonders große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard-Datenbanken und Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Durch entsprechende IT-Anwendungen lassen sie sich aber speichern und auswerten.
Bluetooth Bluetooth ist eine Funkübertragung von Sprache und Daten über kurze Strecken. Durch Bluetooth können Sie z.B PCs, Faxgeräte und Mobiltelefone kabellos miteinander verbinden.
Call-by-Call Englisch wörtlich „Anruf-für-Anruf“: die Möglichkeit, einzelne Telefongespräche oder Internetverbindungen über einen anderen Anbieter als den des Telefonanschlusses zu führen und abzurechnen
Cloud Beim Cloud Computing erhält der Nutzer das, was er zuvor lokal auf seinem Rechner hatte, nun aus dem Internet, beispielsweise Textprogramme, Antivirensoftware oder Speicherplatz. Unabhängig davon, wo sich ein Anwender gerade befindet oder welches Endgerät (PC, Notebook, Tablet oder Smartphone) er gerade einsetzt. Entscheidend ist lediglich ein Internet-Zugang, um auf die Cloud zu zugreifen, die seine Applikationen zur Verfügung stellt.
Datenvolumen
Das Datenvolumen bezeichnet die Datenmenge, über die Sie für das Übertragen und Speichern von Daten (z.B. für das Surfen) verfügen. Das Datenvolumen für Smartphones und Tablets wird oft in MB und GB gemessen.
DECT Digital Enhanced Cordless Telecommunications: Der 1992 vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) verabschiedete Übertragungsstandard für schnurlose Heimtelefone zeichnet sich gegenüber dem System der älteren Analogfunkgeräte durch höhere Übertragungs- und Abhörsicherheit aus. DECT-Telefone arbeiten im Mikrowellen-Frequenzbereich zwischen 1,88 GHz und 1,9 GHz bei einer Sendeleistung von 0,25 W.
DSL Digital Subscriber Line, zu deutsch: digitale Teilnehmerleitung. Eine Technologie, mit der hohe Übertragungsbandbreiten für Privatwohnungen und kleine Unternehmen über gewöhnliche Kupfertelefonleitungen verfügbar gemacht werden können.
Ethernet Ethernet ist eine kabelgebundene Datennetztechnologie für lokale Datennetze (LANs). Sie ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen in einem lokalen Netz angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker, etc.). In seiner traditionellen Ausprägung erstreckt sich das LAN dabei nur über ein Gebäude. Ethernet-Technologie verbindet heute auch Geräte über weite Entfernungen.
Festnetz Als Festnetz wird der herkömmliche Telefonanschluss bezeichnet, der am Ende einer Teilnehmeranschlussleitung (TAL) liegt. Das Festnetz insgesamt sind kabelgebundene Datenleitungen mit den zugehörigen Verarbeitungsgeräten zur Informationsübertragung für Daten und Sprache.
Flatrate Zu deutsch: Pauschalgebühr. Eine nutzungsunabhängige Abrechnung von Telekommunikationsdiensten – insbesondere im Bereich Telefonie und Internet – mit einer z.B. monatlich erhobenen Pauschalgebühr, abhängig von einer vertraglich vereinbarten Leistung (z.B. Transferbandbreite, Datenvolumen). Das Überschreiten der vereinbarten „Dienstleistungsmenge“ kostet extra.
Gigabit Ein Gigabit ist eine Informationseinheit oder Einheit für Speicherplatz.
Glasfaserkabel Nachrichtenübertragungsmedium aus hochreinem Quarzglas. Glasfaserkabel weisen eine höhere Übertragungskapazität (im Gbit/s-Bereich) und geringere Signalverzerrungen als Kupferkabel auf.
GPRS
General Packet Radio Service ist eine Datenübertragungstechnik für Mobilfunknetze, z.B. zum Übertragen von Internetseiten auf Handy. Die Abrechnung erfolgt meist über das Datenvolumen.
GPS GPS ist die Abkürzung für „Global Positioning System“, ein Funkortungsverfahren zur Positionsbestimmung.
GSM Das Global System for Mobile Communications ist ein Standard für volldigitale Mobilfunknetze, der hauptsächlich für Telefonie, aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (Short Messages) genutzt wird. Es ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.
 HotSpot HotSpots werden Standorte genannt, die Nutzern einen schnellen Internetzuggang über WLAN ermöglichen.
 HSDPA High Speed Downlink Packet Access. Mobilfunk-Technik, die die Übertragungsrate im UMTS-Netz steigert. Diese Weiterentwicklung von UMTS ermöglicht die Datenübertragung im Downlink mit einer realistischen Datenrate von bis zu 14,4 Mbit/s.
 Intranet Ein Intranet ist ein Netzwerk, das auf den gleichen Techniken wie das Internet (TCP/IP, HTTP) basiert, jedoch nur von einer festgelegten Gruppe von Mitgliedern einer Organisation genutzt wird. Mit einem Intranet verfolgen Unternehmen das Ziel, die Informationsversorgung für die Mitarbeiter zu sichern.
 IP Internet Protocol ist ein Netzwerkprotokoll. Mittels der im IP Netz verwendeten IP Adressen, können Computer in einem Netzwerk gruppiert und direkt adressiert werden. Definiert sind die Versionen IPv4 und IPv6t. Auf dieser Basis arbeiten nahezu alle Datennetzwerke seit Ende des letzten Jahrhunderts. Auch das weltweite Internet beruht auf diesem Protokoll.
IP-Telephonie Unter Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet Protokoll-Telefonie; auch Voice over IP (VoIP)) versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind.
iOS iOS ist das Apple-Betriebssystem für iPhone, iPod touch, iPad und der 2. Generation des Apple TV.
ISDN ISDN (Integrated Services Digital Network) ist ein Standard für ein digitales Telekommunikationsnetz.
IT Informationstechnik oder Information Technology (IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software.
LAN Das Local Area Network ist ein lokales Datennetzwerk bestehend aus Verkabelung und drahtgebundenen wie drahtlosen (W-LAN = wireless LAN) Zugangskomponenten zu diesen.
LTE Long Term Evolution. Mobilfunk-Standard der vierten Generation und Weiterentwicklung von UMTS. LTE basiert auf dem Übertragungsverfahren, das zum Beispiel auch der digitale Rundfunk nutzt, und ermöglicht Datenübertragungsraten von mehr als 100 Mbit/s im Downlink.
M2M Machine-to-Machine, kurz M2M, steht für den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Automaten, Fahrzeugen oder Containern untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle.
Mobile Payment Englisch für „Mobiles Bezahlen“: Bezahlvorgänge, bei der zumindest der Zahlungspflichtige mobile elektronische Techniken zur Initiierung, Autorisierung oder Realisierung der Zahlung einsetzt.
 Prepaid Prepaid (englisch: „im Voraus bezahlt“) bedeutet, dass man eine Leistung zuerst bezahlt und im Anschluss erhält beziehungsweise nutzt. Durch Kauf einer Prepaid-Karte für Mobiltelefone lädt man ein Guthaben auf das Handy und kann es später für Telefonate, SMS und sonstige Dienste verbrauchen.
 Postpaid Postpaid“ ist der Fachbegriff für einen Mobilfunkvertrag mit Rechnungslegung nach erfolgtem Verbrauch durch den Anbieter. Im Gegensatz zu einer Prepaid-Karte beinhaltet der Postpaid Mobilfunkvertrag im Regelfall eine feste Mindestvertragslaufzeit (häufig 24 Monate), eine Grundgebühr und/oder einen monatlichen Mindestumsatz. Bei Abschluß eines Postpaid Vertrages ist es oftmals üblich, dass der Kunde für die langfristige Bindung ein vergünstigstes Mobiltelefon erhält.
 Roaming Roaming (engl. Wandern) bezeichnet die Nutzung eines Kommunikationsendgerätes oder auch nur die Nutzung der Teilnehmeridentität in einem anderen Netzwerk (visited network) als dem Heimatnetzwerk (home network). Hierzu ist erforderlich, dass die Betreiber der beiden Netzwerke ein Roamingabkommen getroffen haben, sowie die erforderlichen Signalisierungs- und Datenverbindungen zwischen ihren Netzen geschaltet haben. Roaming kommt etwa zum Tragen bei der länderübergreifenden Nutzung von Mobiltelefonen.
 Router Ein Router hat die Funktion, zwei räumlich getrennte Netzwerke miteinander zu verbinden. Z.B. können Sie über Ihren Computer durch den Router das Internet nutzen.
 SIM-Karte Die SIM-Karte (Subscriber Identity Module) ist ein Chip, der von einem Mobilfunk-Anbieter zur Verfügung gestellt und in das Handy eingelegt wird, diese ist der Zugang zu dem Mobilfunk-Anschluss.
 Smartphone Ein Smartphone ist ein Mobiltelefon (umgangssprachlich Handy), das mehr Computer-Funktionalität und -konnektivität als ein herkömmliches Mobiltelefon zur Verfügung stellt.
TCP/IP Transmission Control Protocol over Internet Protocol. Das TCP/IP-Referenzmodell beschreibt den Aufbau und das Zusammenwirken der Netzwerkprotokolle aus der Internet-Protokoll-Familie.
UMTS Universal Mobile Telecommunications System ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). UMTS hat ein erweitertes Leistungsspektrum und löste die Mobilkommunikation über GSM ab. UMTS unterstützt leistungsfähige Multimediadienste. Dazu gehören neben den Sprach- und Audiodiensten die schnelle Daten-, Grafiken- und Textübertragung sowie die Übertragung von Bewegtbildern und Video.
Voice over IP (VoIP) ist die Zusammenführung von Sprache und Daten auf einer gemeinsamen Infrastruktur (TCP/IP-Protokoll). Man versteht darunter das Telefonieren über Computernetzwerke, und zwar Datennetze, die mit dem weit verbreiteten Internet-Protokoll (IP) arbeiten. Die VoIP-Technologie nutzt die bisher vorhandenen Leitungs-Ressourcen deutlich effizienter aus. Hierdurch sinken die Gesprächskosten. Zudem können IT-Anwendungen und Telefonie dank gemeinsamer Netz-Infrastruktur besser zusammenarbeiten.
 VPN Virtual Private Network – virtuelles privates Netzwerk: ein geschlossenes Rechnernetz, das auf einer öffentlichen Netzwerk-Infrastruktur aufgebaut ist. Nur Kommunikationspartner, die zu diesem privaten Netzwerk gehören, können miteinander kommunizieren und Informationen und Daten austauschen. VPNs werden zum Beispiel von Firmen mit mehreren Standorten zur Sicherung des Datenverkehrs zwischen den einzelnen Standorten verwendet.
W-LAN Wireless Local Area Network ist ein Funkstandard für die drahtlose Datenübertragung in einem kleinräumigen lokalen Funknetz. Zu einem W-LAN gehört zum einen ein Zugangspunkt, der W-LAN-Router. Er stellt die Verbindung ins Internet her. Zum anderen wird ein W-LANfähiges Gerät, zum Beispiel ein Laptop mit einem W-LAN-Adapter, benötigt.